PGW-Exkursion zur Technologiefabrik Karlsruhe

Am Mittwoch, 24.03.10 führte die Projektgruppe Gewerbepark Wolfsheck eine Exkursion zur Technologiefabrik Karlsruhe durch.

Nach der Stillegung der Nähmaschinenfabrik Haid und Neu (zur Singer Gruppe gehörend) entwickelte die IHK ab 1983 aus der Industriebrache die Technologiefabrik Karlsruhe GmbH (TFK), das erste Gründerzentrum in Baden-Württemberg.

Eingang

 

Mit der Stadtbahn reiste am Mittwoch eine Delegation der Projektgruppe Gewerbepark Wolfsheck (PGW) aus Forbach an, um sich aus erster Hand über das Thema zu informieren.

Die Technologiefabrik ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Über 290 Firmen begannen dort ihre Existenz.

 

Türschild

 „97 Prozent dieser Firmen sind heute noch erfolgreich auf dem Markt, einige habe sich zu großen, mittelständischen Unternehmen weiterentwickelt“, berichtete TFK Geschäftsführer Herbert Hoffmann.

Insgesamt sind über 5.500 neue Arbeitsplätze entstanden. Diese hervorragende Erfolgsquote hat ihre Ursache in der umfassenden Betreuung der Firmen. „Alle Gründerfirmen haben irgendwann nach dem Start Probleme“. Durch eine schnelle, qualifizierte Hilfe werden diese gelöst und der Fortbestand der Firma gesichert.

 

 

 Der Unternehmer konzentriert sich auf seine Kernkompetenz, die Technologiefabrik organisiert die Randbedingungen und stellt eine optimale Infrastruktur kostengünstig zur Verfügung.

  Vortrag

 

Die bundesweite Erfolgsquote von über 90 % zeigt, dass eine Existenzgründung unter dem Dach eines gut organisierten Gründerzentrums immer gute Chancen bietet.

Ein solches Gründerzentrum wünscht sich die Projektgruppe Gewerbepark Wolfsheck (PGW) für Teilbereiche der ehemaligen Papierfabrik.

 

 

PGW Projektleiter Horst Fritz stellte in einer kurzen Präsentation die bisherigen Aktivitäten und die Ziele der Projektgruppe vor.

In der anschließenden Gesprächsrunde beantwortete Herr Hoffmann sachkundig alle Fragen der interessierten Besucher. Dabei wurden Randbedingungen und Erfolgsfaktoren eines Gründerzentrums herausgearbeitet.

Gruppenbild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wichtigster Erfolgsfaktor ist ein funktionierendes Netzwerk aus Wirtschaft, Behörden und Banken, das vom Träger des Gründerzentrums aufgebaut und ständig gepflegt werden muss“, so Hoffmann. Dieses Netzwerk sichert den Bestand der Einrichtung und bringt den Jungunternehmern die wichtigen Kundenkontakte und Aufträge.