Der Gewerbepark kommt!

Nach der Pressekonferenz im Forbacher Rathaus am 07.10.09 besuchte Herr Günther Karl zusammen mit Herrn Dr. Lehner und Herrn Gigl die PGW auf dem Gelände der Fritz Automation, um mit der PGW die weitere Kooperation im Projekt Gewerbepark Wolfsheck zu besprechen.

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Bild: Hoher Besuch bei der PGW

v. l. n. r.:

  • H. Dr. Albert Lehner, örtlicher Vertreter der KARL-Gruppe in Wolfsheck
  • H. Horst Fritz, Projektleiter der PGW
  • H. Günther Karl jr., Geschäftsführer der KARL-Gruppe, zuständig für Projekt Wolfsheck
  • H. Gigl, hauptberuflicher Projektentwickler der KARL-Gruppe

 

 

Von der PGW nahmen Gunther Arntz und Horst Fritz an dem Gespräch teil. Günther Karl informierte zunächst über den erfolgreichen Verlauf der Gemeinderatssitzung, in der er den Stand der Planung für das Wolfsheck-Gelände vorgestellt hatte.

Projektleiter Horst Fritz zeigte sich hoch erfreut über die Tatsache, dass Verwaltung und Gemeinderat die Konversion von Wolfsheck zum Gewerbepark einstimmig befürwortet haben. Damit ist die Realisierung des Gewerbeparks in greifbare Nähe gerückt. Für das Gelände der ehemaligen Papierfabrik, einschließlich der Flurstücke links der Murg (ehem. EnBW-Dampferzeugung) und unterhalb des Klärwerks (ehem. Parkplatzfläche) soll ein Bebauungsplan für den Gewerbepark aufgestellt werden.

Das Hauptgelände rechts der Murg wird in zwei Terrassen angelegt, sodass eine nutzbare Fläche von ca. 32.000 Quadratmetern entsteht. Herr Gigl erklärte anhand eines ersten Planentwurfs, welche Gebäude erhalten werden sollen, wie z.B. ein Bürogebäude, das als Gründerzentrum geeignet ist. Die genaue Planung soll gemeinsam mit der PGW erarbeitet werden. Hierzu hat die PGW bereits im Vorfeld die uns vorliegenden Lagepläne und Entwässerungspläne an Herrn Gigl weitergeleitet.

Herr Karl bestätigte die Absicht der PGW, zügig mit den Planungen zu beginnen. Für den Bebauungsplan rechnet er realistisch mit einem Zeitraum von etwa einem Jahr, da für den Gewerbepark viele Genehmigungen durch unterschiedliche Behörden erforderlich sind.

Für den späteren Erfolg des Gewerbparks sind marktfähige Preise für Kauf oder Miete erforderlich. Damit dies gelingt, müssen Förderprogramme von Land, Bund und EU soweit wie möglich genutzt werden.

Beispielhaft nannte Horst Fritz das Projekt Gewerbepark Neckartal, bei dem die Kommune die Fördermittel beantragt und die Erschließung des Geländes übernommen hat. Dabei wurden durch durch die Förderkulisse des Landessanierungsprogramms höhere Zuschüsse realisiert, als dies z. B. durch Nutzung der ELR-Förderung möglich gewesen wäre.

Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass das Förderkonzept für den Gewerbepark Wolfsheck vor dem ersten Spatenstich festgelegt sein muss.

Termine für die nächsten Arbeitsschritte:

Am Dienstag 20.10.09 / 19.00 Uhr treffen sich Verwaltung, Gemeinderat, KARL-Gruppe (H. Dr. Lehner, H. Gigl) und PGW zu einem nichtöffentlichen Arbeitsgespräch im Sitzungssaal des Rathauses, um alle Beteiligten nochmals umfassend über den planerischen Stand zu informieren. Dabei sollen die nächsten Projektschritte besprochen werden.

Am Dienstag 17.11.09 / 19.00 Uhr findet in der Murghalle ein Bürgergespräch statt, bei dem H. Günther Karl jun. persönlich diePlanungen zum Gewerbepark  vorstellen wird.