PGW tritt “Lebensqualität durch Nähe” (LQN) bei

Auf Anregung von PGW Projektleiter Horst Fritz traf sich Bürgermeister Kußmann am 18.08.09 im “Adler” in Forbach. Gesprächsthema war die Einladung des Bürgermeisters an die PGW, der neu gegründeten Imagekampagne der Gemeinde “Lebensqualität durch Nähe” (LQN) beizutreten.

In einem sehr positiven, offenen Gespräch wurden die Vor- und Nachteile eines Beitritts für die PGW diskutiert. Als Vorteil stellte der Bürgermeister die Unterstützung der Verwaltung für die Projektgruppe dar, die er vom Beitritt abhängig macht. Mitglieder der PGW befürchteten als Nachteil eine eingeschränkte Pressefreiheit. 

Horst Fritz führte die Unterschiede der PGW-Arbeit zum LQN-Konzept an: begrenztes Zeitfenster für das Wolfsheck Projekt, klare Zielsetzung der PGW. Außerdem besteht (noch) ein gewisses Missverhältnis in der Größe (die PGW ist gemessen an der Mitgliedertzahl derzeit größer als die Summe der LQN Arbeitsgruppen). Der Bürgermeister sieht darin kein Problem, LQN soll sich nach der Startphase weiter verstärken.

PGW Mitglied Klaus Wunsch erinnerte angesichts der rückläufige Einwohnerzahlen, Arbeits- und Ausbildungsplätze eindringlich an die Verpflichtung der Gemeinde, sich in Wolfsheck zu engagieren.

Die Anwesenden einigten sich auf folgende Randbedingungen für den Fall des PGW-Beitritts zu LQN:

- Veröffentlichungen im “Forbacher” unterliegen weiterhin der “Zensur” durch die Verwaltung, denn das Amtsblatt ist das offizielle Organ der Verwaltung

- Die bisherige Arbeit und die Besetzung der PGW bleiben nach einem LQN Beitritt unverändert erhalten

- Die Verwaltung informiert die PGW über laufende Planungen der Verwaltung  in Sachen Wolfsheck

- Der Name “Projektgruppe Gewerbepark Wolfsheck” (PGW) bleibt erhalten, die PGW wird neben der Arbeitsgruppe “Gewerbe” in LQN eine zusätzliche Arbeitsgruppe bilden

Den Wünschen der PGW nach einer Teilnahme von Horst Fritz beim Karl-Besuch in der nichtöffentlichen Sitzung vom 06.10.09 im Gemeinderat kam der Bürgermeister mit Hinweis auf die Gemeindeordnung nicht nach. Einen anderen Rahmen für das Gespräch mit Gemeinderat, Karl und Fritz lehnte er ab. Ebenso wird er dem Wunsch nach einer Informationsveranstaltung der PGW für den Gemeindrat nicht nachkommen.

Horst Fritz dankte dem Bürgermeister für das offene, insgesamt positive Gespräch. Nachdem der Bürgermeister die Gesprächsrunde verlassen hatte, stimmten die Anwesenden über den LQN-Beitritt ab. Es wurde mehrheitlich beschlossen, LQN beizutreten. Hauptgrund ist die Absicht der PGW, sich mit LQN im gemeinsamen Ziel zu solidarisieren,  auch an den übrigen Themenbereichen, über Wolfsheck hinaus, den Standort Forbach voranzubringen.

Ein Verbleib in LQN ist von der Einhaltung der Randbedingungen abhängig, d. h. die ungehinderte Arbeit der PGW für das Ziel eines funktionierenden “Gewerbeparks Wolfsheck” muss auch künftig gewährleistet sein.